Ausgabe 430: «House of Cards»: Soll es noch eine sechste Staffel geben? (03.11.2017)

veröffentlicht am 3. 11. 2017 durch qmtvpodcast
Die sechste Season der amerikanische Drama-Serie «House of Cards» sollte eigentlich in diesen Tagen produziert werden, doch inzwischen sind die Dreharbeiten an der mutmaßlich letzten Runde gestoppt. Hauptdarsteller Kevin Spacey soll sich vor vielen Jahren einem Jungen unangemessen genähert haben. Daraufhin versuchte der Schauspieler durch sein Outing von den Vorwürfen abzulenken. Doch rechtfertigt diese Anschuldigung den Abbruch einer so großen Serie?

Quotenmeter.FM befasst sich in dieser Woche nicht nur mit «House of Cards», sondern auch mit den Opfern. Nicht nur prominente Schauspieler und Schauspielerinnen geraten in solche Situationen, auch viele normale Menschen müssen sich mit diesem Thema auseinander setzen. Kann man diesen Personen überhaupt Ratschläge erteilen bei einem solche schwierigen Thema?

Außerdem befassen sich Fabian Riedner und David Grzeschik mit dem Medienwandel. Können die Zeitungen und Internetangebote überhaupt noch umfassend und genau über die Anschuldigungen, Ermittlungen und Verurteilungen berichten?

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Alle Kommentare
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  1. Felix H. schreibt:
    Danke, dass ihr dieses wirklich sehr schwierige Thema mal ein wenig aufgearbeitet habt.
    Erstmal vorweg: Diese ganze durch Harvey Weinstein ausgelöste Sexismus-Debatte war längst überfällig. Ich denke daran besteht kein Zweifel. Was mich allerdings stört ist die Tatsache, dass die Debatte aktuell zum Teil am Thema vorbeiführt. Man muss sich nur mal in den sozialen Medien umschauen, was da für eine Hexenjagd getrieben wird. Spacey ist sicher ein anderer Fall als Harvey Weinstein, bei dem es ja mehr ein offenes Geheimnis war, was seinen Umgang mit Frauen angeht.
    Mir fehlt in der aktuellen Debatte ein wenig das differenzierte Denken und die Besonnenheit. Es werden eine Vielzahl an Behauptungen in den Raum gestellt, durch welche erstmal voll drauf gehauen wird. Auf Wahrheit wird zunächst gar nichts überprüft. Die Vergangenheit mit Kachelmann, Türk und Co lehrt uns aber, wie schnell so etwas eine Karriere zerstören kann und dass leider auch Lügen darunter sind. Es gilt an sich mehr zu prüfen, welche Behauptungen sind gelogen, welche sind eher Fehlinterpretationen aufgrund der Homosexualität Spaceys (Also leichte Berührungen, die eher einer lockeren Freundlichkeit geschuldet sind), und was ist wahr. Und dann muss man sehen, wie schwer in den einzelnen wahren Behauptungen die Schuld wiegt.
    Nur leider wird erstmal alles kaputt gemacht. Gilt nicht die Unschuldsvermutung?
    Bezüglich der Zukunft von House of Cards: Es wirkt alles ein wenig überstürzt. Dass man nicht direkt zur Tagesordnung übergehen kann, ist klar. Dennoch hätte ich es als besser empfunden, die Dreharbeiten ergebnisoffen auszusetzen und die nächste Staffel auf 2019 zu verschieben. So könnte man in einem halben dreiviertel Jahr in Ruhe schauen, wie sich das Ganze entwickelt hat. Dann kann man vielleicht genauer beurteilen, wie schuldig Spacey ist und ob es Sinn macht mit ihm weiterzudrehen.
    Die Gesellschaft neigt leider dazu, von einem Extrem direkt ins andere überzugehen. Erst wird ewig geschwiegen. Und dann wird aufgrund dieser jahrzehntelang anwachsenden Überempfindlichkeit alles in einen Topf geworfen, ohne die einzelnen Fakten aufzuarbeiten und dann zu erst urteilen.
  2. ms excel shortcut key pdf schreibt:
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  3. Ron Brandon schreibt:
    Thank you!
    Ron Brandon.

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