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Nach acht Jahren endete am vergangenen Montag die wohl bis dato größte Serie der Welt. Wöchentlich versammelten sich regelmäßig deutlich über eine halbe Millionen Zuschauer um 3 Uhr nachts vor den TV-Geräten, um das neueste Bildmaterial der HBO-Serie aufzusaugen. «Game of Thrones» erfreut sich an einer gewaltigen Fanbase, die so tief in der Materie drin steckt, dass die Showrunner mit dem Finale eigentlich nur enttäuschen konnten, da sich jeder schon längst eigene (Wunsch-)vorstellungen zum Ausgang der Serie gemacht hatte.

Dementsprechend fällt das Feedback für die finale Staffel im Netz größtenteils negativ aus und viele fordern mit den berüchtigten Online-Petitionen sogar den Reshoot der letzten Staffel. Denn der Tonus scheint klar zu sein: Zwar überzeugt «Game of Thrones» in den finalen Zügen mit Bildgewalt, Musik und Acting, allerdings wurde dafür die Qualität des Drehbuchs auf der Strecke gelassen und vielen Charakteren ein unrühmliches, unvollendetes Ende bereitet. Warum das Finale mittlerweile so kritisch gesehen wird, diskutieren die Quotenmeter-Redakteure im letzten Podcast zur finalen Staffel.

Im Podcast sprechen Niklas Spitz, Timo Nöthling und Martin Seng über die achte Staffel von «Game of Thrones» und äußern ihre Meinung zu den letzten Folgen. Außerdem gehen sie auf die Tipps ein, die Niklas, Timo und Veit zu Beginn der Staffel gemacht haben und vergleichen ihre Erwartungen mit dem Resultat.

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In der vergangenen Woche trafen sich die Entscheider der fünf großen Networks der Vereinigten Staaten von Amerika mit den Werbekunden und der Presse in verschiedenen Lokalitäten in New York City, um das kommende Herbstprogramm vorzustellen. Viele Entscheidungen wurden schon im Vorfeld publiziert, dies nahm einmal mehr die Spannung.

Der TV-Sender FOX angelte sich die Football-Rechte am Donnerstag sowie die Wrestling-Übertragungen am Freitag, sodass man ab Herbst drei Tage am Stück Live-Fernsehen zeigt. ABC konnte am Dienstag zur Präsentation noch kein Format auf dem Sonntagssendeplatz um 20.00 Uhr präsentieren und musste die Entscheidung nachreichen.

Das Joint-Venture von CBS und Warner Bros., The CW, setzt seinen Kurs fort: Die zwei Produktionshäuser werden weiterhin viele Serien produzieren, die nicht wirklich quotentechnisch überzeugen müssen, denn Netflix lizenziert viele dieser Formate. In dieser Woche hat Fabian Riedner den Quotenmeter-Chefredakteur Manuel Weis und den langjährigen Quotenmeter-Mitarbeiter Timo Nöthling im Podcast zu Gast.

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Zu dritt nehmen sich Quotenmeter-Redakteur Niklas Spitz mit den Freunden des Hauses Johannes und Jonas die vorletzte «Game of Thrones»-Folge vor und rechnen mit den Showrunnern David Benioff und D.B. Weiss und der finalen Staffel ab. Zusammen diskutieren sie darüber, wie die Show für spektakuläre Bilder auf logisch durchdachte Geschichte verzichtet und warum das viele enttäuschte Fans erzürnt.

Außerdem gehen sie noch einmal die verschiedenen Entwicklungen der wichtigsten Charaktere durch und überlegen, wie mit ihnen umgegangen wurde und ob sie in den finalen 80 Minuten noch einmal vorkommen werden. Für die meisten Storystränge fällt das Fazit sehr gedämpft aus. Vor allem die unnötig geringe Folgenanzahl und das sorglose Storytelling machen den Dreien zu schaffen.

Zum Finale in der nächsten Woche wird sich die Redaktion noch ein letztes Mal zur achten Staffel zusammenfinden, um ein Fazit zu ziehen. Außerdem werden die Redakteure noch einmal auf die Tipps und Wünsche nach der ersten Folge eingehen.

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In der kommenden Woche präsentieren die amerikanischen fünf Networks ihr Herbstprogramm. NBC, CBS, FOX, ABC und The CW stellen wieder ihre neuen Formate vor. Einen großen Teil der Programme wird es nicht mehr in den deutschen Vollprogrammen geben, sondern lediglich bei Abrufdiensten wie Netflix und Amazon. Aber auch die ProSiebenSat.1-Gruppe und TV Now bieten US-Serien zum Abruf an.

Quotenmeter.FM behandelt in dieser Woche die schwächelnden Formate der US-Networks. In den 2000ern wurden Formate wie «Lost» und «Desperate Housewives» geboren, seit dem Ende von «Person of Interest» und «The Good Wife» vor drei Jahren sind die anspruchsvollen Dramen massiv rückläufig.

Fabian Riedner und Hauke Reitz besprechen die aktuellen US-Serien. Unter anderem stehen Work-Comedys wie «30 Rock», «Parks and Recreation» sowie «Superstore» im Mittelpunkt. Aber auch die Arztserie «New Amsterdam» ist ein Thema, denn diese kommt nicht mal ansatzweise an «Emergency Room» heran. Sind die US-Serien inzwischen so glatt gebügelt, dass diese Feel-Good-Serien kaum noch Zuschauer erreichen?

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Die Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH hat acht Folgen der neuen Comedy-Serie «Merz gegen Merz» produziert, die das Zweite Deutsche Fernsehen zwischen Gründonnerstag und Ostermontag in der Late-Primetime ausstrahlte. Die Einschaltquoten waren leicht unter dem Senderschnitt, bei den jungen Zuschauern kann der Mainzer Kanal sehr zufrieden sein.

Hinter dem Projekt steht Ralf Husmann, der bereits für ProSieben die Serie «Stromberg» schrieb. Mit an Bord hat er «Stromberg»-Darsteller Christoph Maria Herbst, der in der neuen Serie gegen seine Ehefrau, Anne, gespielt von Annette Frier, antritt. Wie gut sind die acht Folgen, die das ZDF hergestellt hat?

Fabian Riedner und David Grzeschik haben sich die Episoden von «Merz gegen Merz» angeschaut. Eine richtige Sitcom im Sinne von «Stromberg» mit Schenkelklopfern hat Husmann nicht kreiert, aber welchem Publikum gefällt diese Serie?

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