Ausgabe 625: «Riedner & Maier. On Tape.» (17.09.2021)

veröffentlicht am 17. 9. 2021 durch qmtvpodcast
Die Einschaltquoten der Premiere von «Zervakis & Opdenhövel. Live.» waren am Montagabend eine völlige Katastrophe. Nur 0,47 Millionen Fernsehzuschauer waren dabei, 0,33 Millionen 14- bis 49-Jährige folgten den Ruf zu ProSieben. Zur gleichen Sendezeit kam Das Erste mit einem biederen Duell der kleinen Parteien auf drei Mal so viele junge Leute.

Bei der Sendung «Riedner & Maier. On Tape» analysieren Fabian Riedner und Felix Maier die neue ProSieben-Sendung, die mit einer Geschichte über einen geflohenen afghanischen Popstar startete. Dass sie aus einem besseren Haus kommt als viele ihrer Landsleute, kam dabei nicht zur Sprache. Das Gespräch war durchaus interessant, aber es war alter Wein in neuen Schläuchen.

Ähnlich verlief es mit der Familie, die im Ahrtal ihr Eigenheim verloren hat. Alles schon vielfach im Netz gelesen oder im Fernsehen dokumentiert, doch ProSieben machte dies zu einem fast 40-minütigen Thema. Zwischendurch durfte James Blunt ein paar deutsche Wörter babbeln und schales Bier von Pils und Weißbier unterscheiden. Dass man damit nicht mehr als fünf Prozent Marktanteil holte, merkte man schon beim Zuschauen. Am Ende wurden es 4,6 Prozent. Prost!

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Ausgabe 624: Self-Cancel-Culture in der Politik (10.09.2021)

veröffentlicht am 10. 9. 2021 durch qmtvpodcast
In den vergangenen Wochen wurde schon eifrig über die Bundestagswahl in Deutschland diskutiert. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Co-Vorsitzende Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) buhlen um die Stimmen, um zum Bundeskanzler gewählt zu werden. Auch zahlreiche andere Parteien wie die FDP, Die Linke und die Alternative für Deutschland (AfD) stehen zur Wahl.

Unter besonderer Beobachtung steht die AfD. Denn: Wer den Werbespot der Partei handwerklich lobt, wird schnell in ein rechtes Lager verfrachtet. Fabian Riedner und Veit-Luca Roth gehen der Frage nach, warum man sich heutzutage bei jeder Aussage über die rechte Partei distanzieren muss. Bei anderen Parteien, die ein ähnliches Spektrum bedienen, wie der III. Weg oder dieBasis hingegen, findet keine Self-Cancle-Culture statt.

Riedner und Roth werfen zudem einen Blick auf das bisherige Wahl-Triell bei RTL, die «Wahlarena» im Ersten und diverse Sendungen beim Unterhaltungssender ProSieben. Welches Format schnitt bislang am besten ab?

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Ausgabe 623: Ein Ritt durchs Marvel-Universum (03.09.2021)

veröffentlicht am 3. 9. 2021 durch qmtvpodcast
Unter der Leitung von Kevin Feige ist seit dem Jahr 2008 das Marvel Cinematic Universe entstanden. Den Anfang machte Robert Downjey Jr. in «Iron Man», der mit 585,8 Millionen US-Dollar ein richtiger Blockbuster war. Die Disney-Tochter Marvel produzierte viele weitere Straßenfeger, die sogenannte dritte Phase endete mit «Avengers: Endgame», der im April 2019 in den weltweiten Kinos anlief. Das Treffen der Superhelden spielte 2,8 Milliarden US-Dollar ein.

Doch nicht nur Filme gehören zum Marvel Cinematic Universe, auch zahlreiche Serien wurden produziert. Dafür dienten eine lange Zeit die Marvel Television Studios, die mit «Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.» starteten. Es folgte bei ABC «Agent Carter» und «Inhumans», bei Netflix wurden unter anderem mehrere Serien wie «Jessica Jones» geboren. Doch damit war vor knapp drei Jahren Schluss, Marvel wollte sich auf Disney+ konzentrieren.

Die Marvel Television Studios wurden geschlossen, die Serien sollten direkt vom Mutterstudio kommen. Das hat auch seinen Grund: Formate wie «WandaVision», «The Falcon and the Winter Soldier», «Loki» oder zuletzt «What If…?» haben nicht nur ein größeres Budget, sondern ergänzen die Handlung zwischen den Filmen. Fabian Riedner redet in dieser Woche mit Comic-Experte Denis vom Podcast Trotzdem hier über dieses spannende Thema.

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Ausgabe 622: Bild TV: Der neue Meinungsmacher? (27.08.2021)

veröffentlicht am 27. 8. 2021 durch qmtvpodcast
Seit rund einer Woche ist Bild TV als 24-stündiger Nachrichtensender auf Sendung. Außerhalb der Nachrichten werden Dokumentationen vom Schwesterunternehmen Welt und N24 Doku gezeigt, mit einem fünfstündigen Newsblock möchte man tagsüber punkten. Die Bild-TV-Redaktion sicherte sich die Dienste von Thomas Kausch («NDR Info») und Sandra Kuhn («RTL Explosiv»). Außerdem stehen die Bild-Mitarbeiter Patricia Platiel, Kai Wiese, Kira Ortmann und Maximilian Kiewel vor der Kamera.

Primetime für Bild TV ist der tägliche fünfstündige News-Block zwischen 09.00 und 14.00 Uhr, der von zwei Moderatoren präsentiert wird. Zahlreiche Live-Schalten und Amateur-Videos sowie Gespräche im Studio gehören zum Programm. Neben zahlreichen Semi-Professionellen Akteuren, wie Detlef D! Soest, der die Körperhaltung des Bild-Kanzlerduells analysieren sollte, sind auch zahlreiche Politiker ins Programm eingebunden.

Fabian Riedner und Felix Maier diskutieren den wirklichen Sinn der Fernsehversion der Bild-Zeitung. Der Axel Springer-Verlag hat hier den entscheidenden Vorteil, dass viele Politiker und Prominente die Reichweite der Bild nutzen wollen. Braucht Bild TV überhaupt gute Einschaltquoten oder reicht es, damit eigene Inhalte für die Bild-Zeitung, die Plattform Bild.de und dem Bezahlbereich Bild+ zu produzieren?

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Ausgabe 621: «Black Summer»: Trash von den «Sharknado»-Machern? (20.08.2021)

veröffentlicht am 20. 8. 2021 durch qmtvpodcast
Vor zwei Jahren stellte der aus Los Gates stammende Streamingdienst Netflix die erste Staffel von «Black Summer» online. Im Juni 2021 veröffentlichte der Anbieter acht weitere Episoden der Serie aus dem Hause der Trash-Produzenten The Asylum, das von den Village-Roadshow-Mitarbeitern David Rimawi und Sherri Strain sowie Regisseur David Michael Latt gegründet wurde.

Das seit 1997 bestehende US-Low-Budget-Studio setzte unter anderem den Trash-Kult «Sharknado» um. Aber auch andere Steifen wie «Krieg der Welten 3 – Wie alles begann» und «Der Tag an dem die Erde stillstand 2 – Angriff der Roboter» wurden von dem in Hollywood ansässigen Unternehmen gedreht.

Das Zombie Drama «Black Summer» stammt von Karl Schaefer und John Hyams. Fabian Riedner und Christian Lukas haben die Serie gesehen, bei der eine Mutter bei einer Zombie-Apokalypse von ihrer Mutter getrennt wird. Ob die Serie, die in Kanada gedreht wurde, halbwegs gut ist, verrät die neueste Ausgabe von Quotenmeter.FM.

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