Ausgabe 367: „Who You Gonna Call?!“ «Ghostbusters»! (29.07.2016)

veröffentlicht am 29. 7. 2016 durch qmtvpodcast
Wohl über keinen Unterhaltungsfilm der jüngeren Vergangenheit wurde im Netz vorab so heftig und laut debattiert wie über Paul Feigs Remake des 80er-Jahre-Kultfilms «Ghostbusters». Viele Webuser kritisierten in den vergangenen Monaten, dass die Big-Budget-Komödie auf vier weibliche Hauptfiguren setzt. Darüber hinaus stießen die Trailer zur Produktion aus dem Hause Sony auf giftiges Feedback. Doch ist diese harsche Kritik am neuen «Ghostbusters» überhaupt gerechtfertigt?
Über genau dieses Thema diskutiert Gastgeber Sidney Schering mit Kino-Kritikerin Antje Wessels und YouTuber Dominik Porschen in einem angeregten Gespräch. Darin schneiden die Diskussionsteilnehmer zudem die Frage an, ob das «Ghostbusters»-Remake als männerfeindlich betrachtet werden kann und darüber, wie gelungen die deutsche Synchronisation des Films ist.

Außerdem gehen sie auf die Ursprungsgeschichte der Komödie mit Melissa McCarthy, Leslie Jones, Kate McKinnon und Kristen Wiig sowie Chris Hemsworth ein: Wieso entschieden sich die Verantwortlichen dazu, ein neues «Ghostbusters»-Universum zu eröffnen, statt mit einem dritten Teil die alten Filme fortzuführen? Dies und vieles mehr, darunter die aktuellen Tops und Flops der TV- und Kinobranche, gibt es in unserer hoffentlich nicht zu schaurigen Ausgabe von Quotenmeter.FM!

Timecodes: 0.00 bis 2.03: Einleitung und Vorstellung // 2.03 bis 17.15: Remake-Debatte: Wieso neu anfangen, statt fortzusetzen? // 17.15 bis 45.00: Die neuen «Ghostbusters»: Unsere Meinung zum Film // ca. 45.00 bis 59.10: Die Tops und Flops der Woche // ab 59.10: "Ain't No Bitches Gonna Bust No Ghosts": Die Kontroverse rund um den Film

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Alle Kommentare
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  1. w.n. schreibt:
    Ein Quotenmeterpodcast mit Sidney Shering und Antje Wessels? Danke, dann kann ich mir das herunterladen ja sparen. Vielleicht wirds ja nächste Woche wieder besser.
  2. Sid schreibt:
    Oh, eine Premiere! Nun, jeder Podcastler findet eines Tages sein Nicht-Publikum. Das gehört dazu. Und dann prompt mit falsch geschriebenem Namen!

    Schade, dass wir dir wohl nicht gefallen - und ebenso schade, dass du offenbar direkt die Flinte ins Korn geworfen hast, statt uns konstruktives Feedback zu geben, so dass wir vielleicht eines Tages deine Gunst wiedergewinnen können. Aber wie heißt es so schön: Wer nicht will, der hat schon. In deinem Fall: Ein favorisiertes Podcast-Team. In dem Sinne: Viel Spaß in den nächsten Wochen.
  3. Hans schreibt:
    Ich hatte nach der Lektüre des dazugehörigen Artikels auf der Seite auch meine Bedenken. Mein Fazit dieses Podcasts: Herr Porschen ist ein toller Gast gewesen, den ich gerne öfter höre. Abgesehen davon finde ich es sehr schade, dass das Team die doch enorme Kritik am Ghostbusters-Film zu verharmlosen versucht. Man muss sie ja keineswegs teilen, mir aber drängt sich ein wenig das Gefühl auf, dass hier durch die Fanbrille gerne auf andere Dinge geschaut wird.
  4. Sid schreibt:
    Wir sagen mehrfach, dass der Film okay und nette Unterhaltung ist, und im Falle von Antje und mir, dass er halt uns persönlich aber größeren Spaß gemacht hat. Transparenter können wir das ja kaum machen. Zumal, wie im Podcast ja mehrfach erklärt, bei diesem Film ja die harsche Kritik nicht daher rührt, dass viele Leute den Film voller Vorfreude gesehen haben und dann enttäuscht rausgegangen sind. Sondern Leute ihn ungesehen im Netz ja schon zum schlimmsten Film aller Zeiten abgestempelt haben. Weil: Frauen. Remake. Igitt.

    Insofern: Natürlich entkräften wir die Kommentare der Hater und verharmlosen deren Argumente. Weil sie unqualifiziert sind. Ich sage an einer Stelle (sinngemäß zitiert): "Meine persönliche Emotion nach dem Film war, dass er für mich eine 9 von 10 ist, aber mich hat er angesteckt. Müsste ich in meiner Kritik eine Note geben, wohl eher eine 7,5 von 10".

    Aber klasse, dass dir Dominik als Gast gefiel. Wir hatten beim Aufzeichnen auch viel Spaß, du wirst ihn sicher Wiederhören.
  5. Sascha schreibt:
    Großer Käse, den ihr erzählt. Journalisten sollten keine Fans sein.
  6. Sid schreibt:
    Was hätten wir deiner Ansicht nach stattdessen über den Film erzählen sollen? Wo sind wir ins reine Fansein abgeglitten - im Part, wo wir darüber reden, weshalb es nie zum dritten Teil kam? In der Kritik an Frauenfeindlichkeit? Im Part, wo wir sagen, dass der Film Schwächen hat, wir uns aber gut unterhalten fühlten?
  7. Sascha schreibt:
    Ja, zum Beispiel im von dir zuletzt angesprochenen Teil. Tschuldigung. Meine Meinung.
  8. Julian schreibt:
    Man kann auch als Journalist Dinge mögen, über die man spricht oder berichtet. Erschreckend, dass das offenbar nicht verstanden wird.
  9. Fabian schreibt:
    Natürlich können Journalisten von etwas Fan sein. Das kann dazu führen, dass man mit seinem Liebling besonders hart ins Gericht geht.
  10. Sid schreibt:
    @Sascha:
    Natürlich darfst du deine Meinung haben. Ich finde sie nur schwer nachvollziehbar. Du erachtest es also als undifferenziertes Fan-Feiern eines Films, wenn wir sagen, dass er Stärken und Schwächen hat, die unterm Strich gute Unterhaltung bedeuten, die einen persönlich abholen oder eben doch nur schmunzeln lassen kann?

    Ganz davon abgesehen, dass ich mich frage, wie facettenreich in deinen Augen eine differenzierte Betrachtungsweise aussehen würde, so erlaube ich mir, deiner Meinung eine eigene entgegenzustellen: Wenn du dich nächstes Mal in der Situation wiederfindest, einen üblen Verriss zu lesen ... Sollte es dir dann in den Fingern jucken, zu klagen, wir Medienjournalisten fänden eh nur alles mies ... Dann solltest du nochmal über deine eigenen Worte nachdenken.

    Denn ich finde nicht, dass es die Aufgabe eines Kritikers ist, dauernd alles mies zu reden. Es ist auch nicht seine Aufgabe, stets der lautesten Minderheit nachzureden (in diesem Fall: Jenen, die den Film nicht gesehen haben und ihn hassen). So sehe ich das jedenfalls, und diese, meine Meinung tut mir auch nicht leid. Ich bin stolz auf sie.
  11. Lars schreibt:
    Die Audioqualität ist mal wieder schwer zu ertragen, insbesondere mit dem Brummton...

    Schaut euch mal Studio Link (http://studio-link.de/) an, das ist ein kostenloses Open-Source-Projekt um Remote-Podcast in anständiger Qualität aufzunehmen.
  12. Sid schreibt:
    Ja, ich bin selber nicht mit dem Sound zufrieden. :( Ich schaue mir deinen Tipp auf jeden Fall an.

    Wobei es sicher auch an meinem Mikro lag, dass es nicht optimal klingt. Während der Aufzeichnung haben wir Drei gedacht, die Qualität an meinem Ende des Gesprächs sei durchaus in Ordnung, leider wurde das Problem erst "auf Band" in voller Stärke deutlich. Sonst hätte man vielleicht eher einschreiten können. So blieb mir nur die Postproduktion (und da habe ich schon einiges retten können, die Ausgangsversion war viel schlimmer! :D )

    So oder so: Ersatzmikro wurde geordert und sollte nächstes Mal endlich da sein!
  13. Der Mann ohne Namen schreibt:
    Nachdem ich "Ghostbusters" gestern im Kino gesehen habe, habe ich mir vorhin endlich den Podcast gegönnt. Also: Ton ist okay. Nicht grausig, war aber schon besser. Inhalt aber super! Weiß nicht, was für einen Podcast die Meckerer bitte gehört haben. Informativ, kurzweilig (toll gewählte Filmclips) und reflektiv. Von wegen Fangerede!

    Und sympathischer Gast. Habe es nicht mit YouTube-Filmkritiken, aber Dominik bekommt eine Chance von mir!

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