Ausgabe 477: «Schlag den Henssler»-Aus: Woran hat’s gelegen? (28.09.2018)

veröffentlicht am 28. 9. 2018 durch qmtvpodcast
Nach acht Folgen «Schlag den Henssler» ziehen der Sternekoch und der Privatsender die Reißleine und verzichten auf weitere Ausgaben. Doch was war der Grund, an dem schlussendlich die Show scheiterte? Die Gründe sind vielfältig und werden in dieser Woche von Fabian Riedner, Manuel Nunez Sanchez und David Grzeschik besprochen.

War es vielleicht Steffen Henssler, der nach der Meinung einiger Zuschauer zeitweise arrogant oder genervt auftrat? Oder lag es auch an der zuletzt fehlenden Empathie zwischen Henssler und Moderator Elton? Moderator Elton stand nämlich nicht selten auch selbst in der Kritik.

Schon das reduzierte Preisgeld zeigte aber auch, dass das Vertrauen in Henssler nicht ganz so hoch wie einst bei Raab war. Außerdem sollen die wirklich systematisch unglücklich gesetzten Werbepausen viele Zuschauer vergrault haben.

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Alle Kommentare
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  1. Felix H. schreibt:
    Es ist sehr schade, dass Henssler aufgehört hat. Ich persönlich hatte auch mit ihm sehr viel Freude. Für mich bleibt es die beste Samstagabendshow, auch mit Henssler. Natürlich ist seit den Anfangszeiten ein bisschen was verloren gegangen, was auch normal ist. Ich stimme auch zu, dass die Chemie zwischen Elton, Elmar und Henssler nicht so perfekt war wie die von Raab/Opdi/Buschi. Dennoch blitzte da das Zuspielen von Bällen immer mal auf. Es war nicht so häufig wie früher, aber wenn dann wars unterhaltsam. Die Spiele waren auch immer sehr kreativ. Ich sehe insgesamt zwei Hauptprobleme. Erstens die von euch angesprochen teils ungeschickt platzierte Werbung innerhalb von Spielen. Das ging wirklich auf die Nerven. Ich habe das als Zuschauer aber geschluckt.
    Zweites großes Problem sehe ich weniger bei Henssler selbst als vielmehr beim Zuschauer, ein gesellschaftliches Grundproblem, neuem eine Chance zu geben. Ich hatte den Eindruck, dass man Henssler von vornherein nie wirklich ne faire Chance gegeben hat, in dieses Format hineinzuwachsen. Übrigens mussten auch Raab und Buschi in dieses Format wachsen. Der Zuschauer ist in Zeiten von Netflix und Co zu ungeduldig. Henssler war für mich der ideale Nachfolger von Raab und einfach perfekt für dieses Format. Mich hat er gut unterhalten. Mit der Septemberausgabe hat er von der Leistung her nochmal allen gezeigt, dass ers kann. Natürlich konnte er nicht ganz das Niveau von Raab erreichen, aber er war bei weitem nicht so schlecht wie er in sozialen Netzwerken gemacht wurde. Und genau hier liegt auch das Problem. Von Beginn an, noch vor der ersten Sendung, wurde er immer wieder von den Menschen mit Raab verglichen, vor allem damit, was er schlechter macht als Raab. So kanns nicht funktionieren. Das ist dann also auch zu hohes Anspruchsdenken beim Zuschauer.
    Bedauerlich, dass er sich nicht in dieses Format entwickeln durfte. Mir hats viel Freude gemacht, er war auf einem guten Weg. Ob Pro 7 nochmal einen Stammpart suchen wird, mal sehen. Ich denke man wird sich das genau überlegen. Vielleicht sollte man auch einen Typen suchen, der ganz anders als Raab ist und dadurch gar nicht so sehr mit ihm verglichen wird. Vielleicht war es im Nachhinein der Fehler, dass man bei Henssler eben gewisse Parallelen zu Raab sah und er dadurch immer mit ihm verglichen wurde.
    Pocher wäre durchaus ganz gut für dieses Format. Aber glaube auch, dass er vor allem wegen seines Images wohl scheitern würde. Jemand den ich noch spannend fände, wäre Luke Mockridge. Der könnte was für das Format sein, aber im Moment schätze ich, ist es für ihn da noch zu früh.
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    das Vertrauen in Henssler nicht ganz so hoch wie einst bei Raab war
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