Ausgabe 169: Wohin steuert Sat.1? (27.04.2012)

veröffentlicht am 27. 4. 2012 durch qmtvpodcast
Heute mit Jan Schlüter, Julian Miller und Fabian Riedner. In diesem Podcast nehmen wir uns wieder einmal Sat.1 an: Schmidt weg, Fußball-Rechte weg, Show-Probleme, Vorabend-Chaos und keine klare Ausrichtung - warum hat es der Sender in den vergangenen Jahren trotz der vielen Investitionen - unter anderem in Schmidt, Kerner, Pocher und den Fußball - nicht geschafft, Zuschauer zu gewinnen und eine richtige Identität aufzubauen? Und wohin steuert Sat.1 nun unter seinem neuen Chef Joachim Kosack? Das Podcast-Team diskutiert die Senderbaustellen, unter anderem am Vorabend.

Timecodes: 00:20 Sat.1-Probleme // 15:35 Serien-Exkurs // 19:20 Kurznachrichten // 21:50 Tops und Flops der Woche // 24:50 Sat.1-Vorabend // 38:55 TV-Tipps

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Alle Kommentare
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  1. Sebastian T. schreibt:
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man den US-Serien, die ihr volles Potential gar nicht ausschöpfen konnten, teils wegen schlechter Sendeplätze (tief in der Nacht oder früh), teils wegen unregelmäßiger Programmierung, nicht eine zweite Chance gibt.

    Ich spiele dabei auf z.B. Ed - der Bowlinganwalt, Seinfeld, Cheers, Becker oder Frasier an. Wenn der Vorabend bei Sat 1 sowieso kriselt, warum nicht einen Versuch wagen. Schlimmer kann es ja kaum noch werden. Die Kosten würden sich auch in Grenzen halten und die Sendezeit zwischen 19:00 und 20:15 Uhr wäre ideal, dass solche Sitcoms eine Chance hätten, sich zu behaupten.
    Dort sehe ich, persönlich in dieser Hinsicht eine klaffende Lücke.

    Warum kann man nicht diese wirklichen Schätze aus der Versenkung, wieder in die deutsche TV-Landschaft zurückholen
    ?
    Generell werden zudem sowieso immer wieder die gleichen alten Formate versendet, bestes Beispiel die Nanny, die nie gut war oder What´s up Dad.
  2. Commander_RUM schreibt:
    Wo kommt den Ed - der Bowlinganwalt ? Kenne ich gar nicht diese Serie .Seinfeld, Cheers, Becker oder Frasier sind Klassiker aber irgendwie auch schon 100 mal durchgenudelt das eine Programmierung am Vorabend wenig Sinn macht .
  3. Sebastian T. schreibt:
    Ed - der Bowlinganwalt kam eine zeitlang auf Sat 1, aber wie gesagt unregelmäßig. Da ist der Hauptdarsteller der Bruder von J.D. in Scrubs.

    Fakt ist, dass meine Generation (1988, die heutige relevante Zielgruppe) nie die guten Sendungen, wie Seinfeld, sehen konnte bzw. leibhaftig verstehen konnte. Dieser Witz schlägt doch irgendwo entfernt in die Richtung von How I met your mother. Warum sollte sie gerade jetzt nicht funktionieren?

    Meines Erachtens hat damals Prosieben eine zeitlang versucht Seinfeld so um 17:30 Uhr zu etablieren, ist aber damit baden gegangen. Ein zweiter Versuch wurde nie unternommen. Stattdessen ist es in den Nachtkanal gelandet, wo ich es um diese Zeit mit meinem damaligen Alter niemals hätte sehen können. Warum nicht ein neuer Versuch? Sitcoms boomen doch im Moment.
  4. Basti Lätsch schreibt:
    Ich denk da immer mehr an die Drew Carey Show. Die Sitcom lief von 1995 bis 2004, ist also gar nicht sooo alt. Und die ersten beiden Staffeln liefen in den späten Neunzigern auf Sat.1 am Wochenende, Pro7 zeigte dann die Staffeln 3 und 4 morgens um 09.30 Uhr, das war 2002. Dieser Serie gab man also nie eine rechte Chance, aber leider wird sich das vermutlich auch nicht mehr ändern.

    Dass Frasier nie prominent gezeigt wurde ist in der Tat bitter. Auch dass die letzte Staffel von Will & Grace am Samstag morgen um 05.00 Uhr von Sat.1 erstausgestrahlt wurde, ist einfach nur frech. Vor allem bestehen all diese Sitcoms auch aus 8 bzw. 11 Staffeln. Mal angenommen, es würde funktionieren, dann könnte ein Sender wie Sat.1 in der Tat damit fast ein ganzes Jahr ohne Wiederholungen auskommen. Leider wird es aber wohl nie dazu kommen...
  5. Sebastian T. schreibt:
    Ein neues aktuelles Beispiel ist zum Beispiel the community. Ich hab es persönlich gestern nicht gesehen, aber wie auch?
    Warum sendet Prosieben eine neue Sitcom 13:30 Uhr? Um die Zeit, kann das neue Format doch nur versagen. Der Witz ist dazu leider auch noch, dass danach wieder mal die Wiederholung von der Wiederholung von der Wiederholung von Scrubs, Malcolm und Himym kam. Warum kann man das nicht tauschen? Es ist doch unerheblich, wann ich die Wiederholungen sende und Community als letztes Sende.

    Das haben die auch damals mit How I met your mother 2008 gemacht. Das fuhr am Anfang dadurch auch keinen guten Quoten ein. Ich frage mich, warum man nicht aus seinen Fehlern lernt.
    Man könnte auch endlich Taff opfern und dafür wöchentlich eine neue Sitcom platzieren.

    Es gäbe so viele Möglichkeiten....
  6. JanQM schreibt:
    Auch "Two and a Half Men" und "Big Bang Theory" hat ProSieben übrigens am Anfang nur am Wochenende mittags gezeigt. Leider hat es sich hierzulande eingebürgert, dass US-Sitcoms (oder halbstündige Comedys) nicht prominent ausprobiert werden, solange sie nicht genug Folgen haben. Statt der "Half Men"-Doppelfolgen hätte man die letztere zum Beispiel problemlos gegen ein neues US-Format (wie Community) tauschen können und damit möglicherweise den Grundstein für den nächsten Serienerfolg gelegt. So wird's ja auch in den USA gemacht.

    Weiterhin: Ich könnte mir vorstellen, dass die prominenten Beispiele wie "Frasier" und "Seinfeld" evtl. heute funktionieren würden, wenn man sie mal täglich mit Doppelfolgen auf Sendung schickt, so wie die anderen Sitcoms erfolgreich wurden. Gerade in den vergangenen Jahren hat man verpasst, im Zuge des US-Sitcom/Serientrends solche Klassiker, auch in Sat.1, einzugliedern - aber wahrscheinlich sind diese Formate einfach bei den größeren Sendern "verbrannt".
  7. local breakdown recovery schreibt:
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