Ausgabe 435: Hat ProSiebenSat.1 Nichts gelernt? (08.12.2017)

veröffentlicht am 8. 12. 2017 durch qmtvpodcast
Der große Wurf ist ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling am Mittwoch wohl nicht gelungen. Mit der Verschmelzung zwischen „Digital Entertainment“ und dem Fernsehgeschäft möchte man Synergien schaffen und bald mehr als 50 Millionen Euro an Kosten einsparen. Allerdings stellt sich die Frage, wie die Aktiengesellschaft die Reichweitenverluste ausgleichen will. Für Sat.1 überlege man sich zwar einen dritten Versuch einer Art "«Frühstücksfernsehen» am Abend", der ProSieben-Vorabend dagegen soll trotz mauen «Simpsons»- und «Galileo»-Quoten bestehen bleiben.

Abseits der großen Leuchtturmprojekte wie «Das Duell um die Welt» oder «The Voice» sind die Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe Abspielstationen von amerikanischen Serien-Produktionen, US-Doku-Soaps und Reruns alter Eigenproduktionen. Im Gegensatz zu RTL und VOX, die in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Projekte starteten, hört man bei ProSieben und Co. dahingehend wenig.

Über dieses große Thema diskutieren in dieser Woche die Quotenmeter-Experten Sidney Schering, David Grzeschik und Fabian Riedner.

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