Ausgabe 413: Gewalt im Fernsehen: G20-Übertragungen sinnvoll? (08.07.2017)

veröffentlicht am 8. 7. 2017 durch qmtvpodcast
Obwohl der G20-Gipfel nur zwei Tage lang in Hamburg ging, beschäftigen sich die Medien davor und im Anschluss lange mit dem Thema. Zwischendrin gab es große Straßenschlachten, in die linke Gruppen und die Polizei verwickelt waren. Mit einem Sondereinsatzkommando (SEK) stürmten diese Kräfte in der Nacht zum Sonntag los und beendeten vorläufig das Chaos.

Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF waren auch die Privaten n-tv und N24 vor Ort. Im Gegensatz zu den gebührenfinanzierenden Sendern setzten beide Stationen auf lange Live-Strecken, die erst in der späten Nacht beendet wurden. Bereits gegen 07.00 Uhr am Morgen machten beide TV-Stationen mit Live-Bildern vor Ort weiter.

In dieser Runde diskutiert Fabian Riedner mit Hauke Reitz, Max Becker und David Grizschek über die Verwüstung in Hamburg. Außerdem stellen wir uns die Frage, ob die Live-Übertragungen nicht zu ausführlich waren. Denn die Polizei bat die Medien am späten Abend, dass sie sich mit der Übertragung zurückhalten.

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